An- und Abreise |
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1. Reise im April 2007: Wir sind mit "Air Malta" geflogen, die Flugzeit von Hamburg beträgt 4 Stunden. Die Fluggesellschaft ist sehr zu empfehlen, freundlicher Service, eine wirklich gute, warme Mahlzeit. So startet man gerne in den Urlaub. Der Flughafen liegt im südlichen Teil von Malta, umweit von Birzebugga. Der Transfer mit einem Kleinbus über ca. 25 km hat ungefähr eine Stunde gedauert. Unser Hotel war eines der letzten auf der Transferroute, deshalb auch die lange Fahrzeit für die kurze Strecke. Wir sind in der Nacht auf Malta angekommen, viel Verkehr war nicht. Unser Transfer zum Rückflug war bereits in den Mittagsstunden, zu der Zeit kann es auf Maltas Straßen schon mal voll werden. Unsere Fahrzeit vom Hotel zum Flughafen war fast 2 Stunden.
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2. Reise im Juli 2010: Wieder "Air Malta", die Flugzeit beträgt, zu unserem Erstaunen, nur noch ca. 3 Stunden. Am positiven Gesamtbild von Air Malta hat sich nichts verändert, es ist wie bereits vor 3 Jahren eine der empfehlenswerten Airlines. Wo andere nur noch einen kleinen Snack servieren, gibt es bei Air Malta immer noch eine warme Mahlzeit. Hoffentlich bleibt das auch so und die Sparwut geht ein bisschen an dieser Airline vorbei. Der Hinflug war diesmal bereits mittags, so dass wir bereits den Nachmittag und den Abend des ersten Tages nutzen konnten. Der Abflug ist bereits früh um 8:00, der Transfer um 5:30 Uhr ist nach einer Woche Urlaub schon eine sportliche Herausforderung. Der Transfer nach St. Julians dauert selbst in der Rush-Hour keine halbe Stunde, es sind aber auch keine 10 km. |
Strände, Baden auf Malta |
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Der klassische Badeurlauber wird sich nicht gerade Malta als Urlaubsziel aussuchen. Für Malteser ist ein Strand irgentein Zugang zum Meer, welcher Art auch immer. Die Möglichkeiten reichen von einer Badeleiter an einer Kaimauer bis zum Sandstrand. Wenn man Malta in der Hauptsaison besucht, im Hochsommer hat man immer über 30°C im Schatten, wird man sich wundern, wo überall sich die Malteser Badestellen erschließen. Es ist ein völlig anderes Bild als in der Nebensaison, zum Beispiel im April oder Mai.
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Auf Malta gibt es einige wenige Sandstrände, die unseren Vorstellungen entsprechen. Da wäre zum Beispiel Mellieha Beach im Norden oder Birzebbuga im Süden der Insel. Für die schnelle Abkühlung zwischendurch, wenn man es bei über 25°C Wassertemperatur so nennen will, wird man immer irgendeinen Zugang zum Meer finden. |
Mietwagen, Bus, Roller, mobil auf Malta |
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Auf Malta kann man sich mit dem Mietwagen, dem Bus oder einem Zweirad seiner Wahl fortbewegen. Roller sind praktisch. Man kann einfach schnell mal irgentwo parken, selbst im Ballungsgebiet (es gibt ja nur eins) ist man sehr flexibel. Die Entfernungen auf Malta sind auch kein Thema, das kann man auch mit einem Roller gut bewältigen... Mietwagen sind sehr preiswert. Die Buchung von Deutschland aus über das Internet hat uns einen Preis von ca. 20 Euro pro Tag beschert. Da kann man wirklich nichts zu sagen, anderswo zahlt man das schon für einen Roller. Dafür gab es dann eine überdachte Zündkerze in Form eines Toyota Aygo. Das Auto an sich macht schon viel Spaß, klein, wendig und spritzig. Mit so einem Auto findet man fast immer einen Parkplatz, was auf Malta auch ein Thema ist. Dazu kommt noch das Abenteuer Linksverkehr, was man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Malta ist nicht groß und es gibt wirklich viele Kreisverkehre.
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Wer schon mal einen Kreisverkehr falsch herum gefahren ist, weiß, was Spaß ist. Die Mentalität der Autofahrer ist durchaus mit der in deutschen Großstädten zu vergleichen. Wir hatten unseren Mietwagen für eine Woche gebucht und vor Ort noch einmal um 2 Tage verlängert. Die restliche Zeit haben wir uns mit dem Bus fortbewegt. Das fahren mit dem Bus ist an sich nichts besonders, auf Malta jedoch sollte man sich das nicht entgehen lassen. Die Busse stammen aus der Nachkriegszeit und werden immer noch am Leben gehalten. Die alten Vehikel werden nicht nur fahrtauglich gehalten, auch die Optik wird mit viel Liebe erhalten. Hinter die Kulissen, sprich die Technik unter dem Blech, würden wir lieber keinen Blick riskieren. Der deutsche TÜV lässt grüßen. Als Busfahrer bedarf es schon etwas Routine, um sicher durch Kreisverkehre und überfüllte Innenstädte zu fahren. |
Wohin auf Malta? |
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Es gibt bestimmt viele Orte und Sehenswürdigkeiten auf Malta, die man gesehen haben muss. Welche das sind, darüber gehen die Meinungen auseinander. Wir geben hier guten Gewissens einige Tipps weiter, von denen wir meinen, das sollte man auf Malta gesehen haben. Die Blaue Grotte an der Westküste von Malta kann auch vom Boot aus erlebt werden. Der klassische Malta-Bus aus den 1960-er Jahren ist ein Auslaufmodell. Die Fahrt ist ein Erlebnis, aber die alten Busse sollen gegen Modernere ersetzt werden. Das Erlebnis Malta-Bus wird also nicht mehr ewig geben! Den Fischereihafen Marsaxlokk unbedingt mal besuchen, das lohnt sich der vielen direkt im Hafen gelegenen Fischrestaurants. Die alte Hauptstadt Mdina ist einen Besuch Wert. Eine wunderschöne Altstadt und ein Panorama über den Norden der Insel Malta machen den Besuch zu einem Erlebnis.
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Mellieha im Norden besitzt einen der wenigen Sandstrände auf Malta. Sehenswerte Kirche oberhalb des Ortes mit wunderschönen Panorama über die Mellieha Bay. Der Dom von Mosta im zentralen Malta besitzt die viertgrößte Kuppel der Welt. Vom Red Tower im Norden von Malta hat man ein atemberaubendes Panorama über den Norden mit der Mellieha Bay, Marfa Ridge, Comino und Gozo. Popeye's Village Sweethaven, die Filmkulisse zum Popeye-Kinofilm, zieht alle Kinder magisch an, ist aber auch für Erwachsene sehenswert. Die Hauptstadt Valletta mit dem Hafen, der hübschen Innenstadt mit gemütlichen Pubs, Parkanlagen und nicht zuletzt dem Busterminal ist natürlich ein Muss für jeden Malta-Reisenden. |
Essen und Trinken |
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Ob es wirklich eine typisch maltesische Ess-Kultur gibt, hat sich uns nicht erschlossen. Malta ist eine Mittelmeer-Insel, da sollte man meinen, daß man auch Fisch zu essen bekommt. Dem ist auch so, am Besten und preiswertesten sollte man in Orten mit Fischereihafen nach passenden Fisch-Restaurants Ausschau halten. In Marsaxlokk wird man da fündig. Entlang des Hafens reihen sich einige Restaurants, hier wird jeder das Richtige für sich finden.
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Ansonsten gibt es internationale Küche, wie man sie von zu Hause auch kennt. Da wären das Steakhouse, das All-you-can-eat-Buffet beim Chinesen oder der Italiener. Fastfoodfans werden in Malta voll auf ihre Kosten kommen. Burger, Pommes und Co. gibt es fast an jeder Ecke zu sehr moderaten Preisen. An Abwechslung wird es sicher nicht fehlen. Man wird wohl nicht wegen der sprichwörtlichen maltesischen Küche nach Malta reisen. |
Hotel Bella Vista, Qawra |
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Als Domizil für unsere erste Malta-Reise hatten wir das Hotel Bella Vista in Qawra ausgewählt. Die Ausstattung ist die eines Mittelklasse-Hotels. Tägliche Reinigung sowie täglicher Wäschewechsel gehören zum Service. Wie in den meisten Hotels gibt es auch hier 2 Einzelbetten, die mit Hilfe von etwas Paketband zum Doppelbett werden. Die Größe des Zimmers und des dazugehörigen Balkons sind völlig in Ordnung. Das Frühstücksbuffet ist, wie die Klientel hier auf Malta, englisch angehaucht. Rührei, Speck, Würstchen gehören zum morgentlichen Ritual. Der Service ist gut, lässt im Grunde kaum Wünsche offen. Der Umgang ist freundlich, aber doch eher unpersönlich. Ein Bus hält nur wenige 100 Meter vom Bella Vista entfernt, jedoch nicht so häufig. Wer keinen Mietwagen oder Roller zur Verfügung hat, läuft ca. 15 Minuten bis zum Busterminal von Buggiba, von dort verkehren diverse Linien.
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Für unsere zweite Malta-Reise sind wir etwas mehr an das Zentrum von Malta gezogen, es ist das St. Julian´s Bay Hotel im gleichnamigen Ort geworden. Die Zimmer unterscheiden sich ein wenig voneinander, je nach dem, ob bereits renoviert oder nicht. Wir hatten das Glück, ein "neues" Zimmer mit Blick auf die St. Julians Bay zu erwischen. Auch hier gehören tägliche Reinigung mit Wäschewechsel zum Standard, wirklich nichts zu meckern. Das Frühstück fällt recht spartanisch aus, ist aber völlig ausreichend für den Start in den Tag. Das Abendessen haben wir nicht getestet, weil nicht gebucht. Das St. Julians Bay punktet mit seiner exellenten Lage. Mit dem Bus braucht man in die Hauptstadt Valletta für die 47 Cent "teure" Fahrt nicht mal eine halbe Stunde. Eine Bushaltestelle gibt es direkt vor dem Hotel. Auf dieser Strecke fahren diverse Buslinien, man kommt also alle paar Minuten in Richtung Valletta, von dort aus geht es dann in alle Richtungen auf Malta. |
Fazit |
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Malta ist, auch aufgrund seiner Lage zwischen den Kontinenten, reich an Geschichte. Alle möglichen Kulturen haben hier ihre Spuren hinterlassen. Malta ist klein, alle Sehenswürdigkeiten sind schnell zu erreichen.
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Es gibt eine Handvoll Strände, aber eine Badeinsel ist Malta nicht. Aktivurlauber werden hier ein lohnendes Reiseziel zu einem günstigem Preis finden. Wir fliegen wieder hin. |
Hinweis |
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Unsere letzte Reise nach Malta war im Juli 2010, alle Informationen befinden sich auf diesem Stand.
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Wir können daher nicht für Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben garantieren. |
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